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   23.11.15 16:32
    ich bin gespannt, wie es
   4.12.15 23:12
    Geht die Story noch weit

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Wieder in der Heimatstadt

Auch in der Heimatstadt ging Anna stationär in eine psychiatrische Einrichtung. Ihr konnte dort nicht wirklich geholfen werden und sie beendete die Behandlung. Da wir schon seit einer Weile nicht mehr zusammen waren, hatte sie sich bei einer Freundin einquartiert. Die hat sie im Krankenhaus kennen gelernt, sie war auch psychisch krank.
Es war für mich nur eine Frage der Zeit, wann das schief geht.
Und so war es.
Nach einer unglaublichen Odyssee von fünf Monaten mit sehr schmerzhaften Erfahrungen, meldete sich Anna bei mir. Sie wollte sich nun endlich wirklich helfen lassen. Meine Tür war noch nicht ganz zu und ich hatte sie noch immer lieb. Also holte ich sie von ihrer Freundin ab und wir sprachen uns aus. Das war im Herbst 2011.

Von da an hatten wir viereinhalb Jahre, die zwar nicht immer einfach waren, aber wir hatten uns lieb und waren unserem Sohn gute Eltern.
Ich gebe zu : hätte es Finn nicht gegeben, wären wir nicht mehr zusammen gekommen. Trotz meiner Gefühle für Anna. Ich hatte schon damals das Gefühl, da kommt noch was. Leider sollte ich Recht behalten...
24.11.15 14:00


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Krankenhaus, zweite Szene

Ich sagte Anna, ich würde Finn nun mitnehmen. Das Krankenhaus war aber der Meinung man könne nun auf die beiden aufpassen. Dem war nicht so. Sie trank weiter, ich bekam es mit, sie war uneinsichtig, ich reagierte. Um meinen Sohn nach Hause zu bekommen schilderte ich den Fall einem Rechtsanwalt. Ich erwirkte eine Einstweilige Anordnung, die ich am selben Tag bekam. Noch am frühen Abend fuhr ich wieder nach Hamburg. Ich sprach mit dem Dienst habenden Arzt, der mich auf den nächsten Tag vertrösten wollte. Wenn er mir persönlich für die Sicherheit garantieren kann, würde ich am nächsten Tag wieder kommen. Ich ließ mich darauf ein. Der Arzt informierte meine Frau über die Übergabe des Kindes an nächsten Tag. Nach einer gefühlten Ewigkeit, die ich auf den Arzt warten musste, kam er endlich. Er teilte mir mit, dass ich Finn lieber doch gleich mitnehmen soll. Auf meine Frage, ob sie getrunken hat sagte er ja. Also kam Finn endlich nach Hause und in Sicherheit.

Die Behandlung meiner Frau wurde dann kurze Zeit später beendet. Zum einen, weil meine Frau sich in unserer Heimatstadt weiter behandeln lassen und näher bei ihrem Sohn sein wollte. Zum anderen, weil das Krankenhaus sagte, ein Mutter - Kind - Zimmer müssen eben Mutter und Kind bewohnen.

Damit endet die Geschichte in Hamburg.
23.11.15 20:25


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